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Shamanic Counseling

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Schamanismus ist das älteste der Menschheit bekannte Heilsystem. Diese Heilkunst basiert auf dem Jahrtausende alten Erfahrungswissen, dass jede Erkrankung aus einer Disharmonie zwischen Mensch, Natur und Kosmos erwächst.

Im schamanischen Weltbild ist alles beseelt und belebt. Die Schamanin arbeitet mit den "Spirits", den Geistern bzw. Seelen der Elemente, des Kosmos und der Natur aufs Innigste zusammen. Die Spirits sind ihre Verbündeten und HelferInnen, die ihr ermöglichen in die "Anderswelt" zu reisen, um von dort Hilfe und Unterstützung zur Heilung ihrer KlientInnen in Form von hilfreichen Botschaften oder Energien zu erbitten. Der Schamane ist somit ein "Mittler zwischen den Welten". Er bringt die hilfreichen Botschaften und Kräfte mit in die materielle Realität.

Schamanen wissen, dass alles miteinander vernetzt und verbunden ist, sich gegenseitig unterstützt und auf einander einwirkt. Ihre Aufgabe ist es in einem erweiterten Bewusstseinszustand die Welt der Geister, der inneren und außeren Räume mit der körperlichen, der seelischen und der mentalen Welt in Einklang zu bringen.

Für SchamanInnen gibt es kein "gut" oder "böse". Alle Kräfte werden als neutral geachtet. Es gibt nur ein zuviel oder zuwenig von bestimmten Kräften, die sich durch ihr Ungleichgewicht negativ auf Menschen auswirken können. Dieses Ungleichgewicht versucht die Schamanin in ihrer Arbeit auszugleichen und eine ausgewogene Balance zwischen Körper, Geist und Seele wiederherzustellen. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert.

1980 wurde von der WHO dem Schamanismus in der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen dieselbe Bedeutung zuerkannt, wie der westlichen Medizin.